Bericht von der 10. Anti-Faschingsfreizeit 2010 in Nagold

Vom 14. bis 19. Februar fand die 10. Anti-Faschingsfreitzeit des Missionswerks mit 40 Kindern und neun Betreuer(innen) in Nagold statt. Unter dem Motto "treu bis ans Ende" studierten wir das Buch Daniel und versetzten uns in die Zeit des alten Babyloniens.

Die Freizeit begann mit Hindernissen: Das Winterwetter sorgte für verschneite Straßen im Schwarzwald. Aus Sicherheitsgründen mussten wir deshalb bei der Anreise auf den Bus des Missionswerks verzichten. Glücklicherweise sprangen viele Eltern mit ihren privaten Autos ein, so dass wir alle sicher in Nagold ankamen. Auf der Hinfahrt gab es gleich einen ersten Höhepunkt: Wir besuchten den Eistreff in Waldbronn. Je nach Können flitzen wir mehr oder weniger schnell über das Eis.

Im tief verschneiten Nagold erwartete uns das moderne Freizeitheim des CVJM, das direkt am Waldrand liegt. Gleich am ersten Abend legten wir alle unsere "Babylonier-Gewänder" an und dann trat der König von Babylonien persönlich auf und las die Regeln des babylonischen Reichs vor.

Der Tagesablauf in Babylonien begann um 7.15 Uhr mit dem Wecken durch lauten Lobpreis aus dem Lautsprecher, der dazu geeignet war selbst Tote aufzuerwecken. Anschließend hatten die Kinder eine stille Zeit in Ihren Zimmern, in der sie Bibelarbeitnach einem vorgegebenen Plan das Buch Daniel lasen. Nach dem Frühstück versammelten wir uns alle zum Lobpreis, so dass wir jeden Tag Gott neu begegnen konnten. Danach studierten wir das Leben von Daniel und seinen Freunden anhand verschiedener Bibelarbeiten, bei denen auch viel eigenes Verständnis und Erarbeiten gefordert waren. Dabei entdeckten wir, dass wir vielfach vor den gleichen Heraus- forderungen wie Daniel und seine Freunde stehen, weil auch wir in einer Welt leben, die andere Maßstäbe hat und Gott oft nicht kennt. Das erstaunliche Wirken Gottes an Daniel und seinen Freunden ermutigte uns auch selber, den ganzen Weg mit Gott zu gehen und "treu bis ans Ende" zu sein.

Nach dem babylonischen und durchweg sehr leckeren Essen (z.B. "in Tierprodukt geräkelte Einkaufsbehälter" oder "Getreideschlangen"), gab es am Nachmittag interessante Aktivitäten: Zum Beispiel Schlittenfahren, ein Besuch im Panoramabad in KamelreitenFreudenstadt und Kamelreiten auf dem Kamelhof.

Nach dem Abendessen ver- sammelten wir uns noch mal zu Lobpreis und Gebet; dann war es für die jüngeren Teilnehmer auch schon Zeit, ins Bett zu gehen. Nachdem auch das letzte Handy eingesammelt und friedlich mit dem Ladegerät verbunden war und die Betreuer im unermüdlichen Einsatz auch die Handybesitzer zur Ruhe angeleitet hatten, konnten wir dann Alle neue Kraft für den nächsten erlebnisreichen Tag schöpfen.

Zum Abschluss gab es wie gewohnt einen "bunten Abend", an dem die Kinder bei lustigen Spielen das Geschick der Erwachsenen testen konnten. Die Regeln und die Schlafenszeiten wurden etwas gelockert, so dass am Abschiedstag einige sehr müde Babylonier nur mit letzter Kraft ihr Lager aufräumen und putzen konnten, bevor es nach Hause ging.

Fast allen Kindern war nicht nur die Freude an der Freizeit anzumerken, sondern auch, dass sie vom Wort Gottes berührt wurden. In den abendlichen Gebetszeiten streckten sich viele neu nach Gott aus.

Vielen Dank nochmals an alle, die zu dieser Freizeit beigetragen haben! Besonders danken wollen wir aber unserem himmlischen Vater, von dem alles Gute kommt und der uns bewahrt und viel Freude gegeben hat!


Hier noch das Video, in dem sich die Stimmung auf der Freizeit nochmal miterleben lässt:

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