Reisebericht zur Pertisaureise 2007

Am 9. Oktober 2007 begann die Seminar-Freizeit mit Daniel und Isolde Müller in Pertisau am Achensee mit 71 Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nachdem der Reisebus aus Karlsruhe bei strahlendem Sonnenschein eingetroffen war, stärkten sich alle Reisenden mit einem leckeren Mittagessen. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Zimmer in den Hotels bezogen.

Am Abend trafen sich alle zu einer gemeinsamen Andacht. Gott wurde mit Lobpreis willkommen geheißen und angebetet. Jeder Teilnehmer erhielt eine Gebetskarte „Gott erhört Gebet“, auf der die vier wichtigsten persönlichen Gebetsanliegen eingetragen werden und als Erinnerung und Stütze des täglichen Gebets verwendet werden können. Das ist wichtig, weil jeder selbst für seine Gebetsanliegen vor Gott eintreten muss. Daniel sprach danach über das Thema „Bleibe in der Wolke seiner Herrlichkeit“ und forderte die Teilnehmer auf, eine natürliche Beziehung mit Gott zu haben und diese nicht als Zwang aufzufassen.

Am Mittwochmorgen stärkten sich die Teilnehmer am reichhaltigen Frühstücksbuffet und anschließend an Isoldes Lehre zum Thema „Wie gehe ich mit Krisen um“. Krisen sollen als eine Chance für einen Neubeginn und eine positive Veränderung begriffen werden. Wichtig ist es allerdings, sich für den Weg zum Kreuz hin und nicht vom Kreuz weg zu entscheiden. Den Nachmittag konnten die Reiseteilnehmer frei gestalten. Viele machten, bei schönstem Herbstwetter, einen Abstecher nach Pertisau und spazierten am See entlang. Den Abschluss des Tages machte Isolde mit dem Thema „Die wahre Natur der Sünde“. Der Schlüssel gegen die Sünde ist der Gehorsam Gott gegenüber, das ist wichtiger als jedes Opfer.

Schiff auf dem Achensee
Schiff auf dem Achensee

Nach dem Frühstück am Donnerstag war der Hafen in Pertisau der gemeinsame Treffpunkt. Mit dem Schiff ging es zur Gaisalm. Es war sehr neblig und die Sicht war nicht sehr groß. Dort angekommen, ging es wenige Meter zu Fuß eine Wiese herauf. Daniel sprach über „Cola light“ und Wasser, undurchsichtigen und durchsichtigen Inhalt eines Gefäßes. Jeder ist als Deckel und Gefäß selbst dafür verantwortlich, was in jedem drin ist. Daniel verdeutlichte dies mit einem Experiment: Wenn in eine Flasche mit Cola light spezielle Bonbons reingetan werden, schießt der Inhalt als Fontäne ruckartig nach draußen. Nach der Predigt hatte sich der Nebel verzogen, jetzt war der Blick über den wunderschönen See frei. Am Abend stand das Thema „Pack's an der Wurzel“ auf dem Programm. Es ist wie beim Unkraut jäten: Jeder muss selbst entscheiden, ob er das Unkraut seines Lebens, also die Sünde, nur oberflächlich abreißt oder mit der Wurzel komplett ausgräbt. Nur so kann die Sünde dauerhaft ausgeräumt werden.

Gleich morgens am Freitag fuhren wir mit einer Gondel auf einen nahe gelegenen Berg. Auf einer Wiese in der freien Natur mit Blick auf die Karwendeltäler wurde Gott angebetet und Gottes Wort verkündet. Wenn man gehorsam nach Gottes Willen lebt und treu bleibt, dann wird jeder – wie Josef - siegen und Gottes reichen Segen erhalten. Viele Teilnehmer begaben sich anschließend mit Daniel und Isolde an den einstündigen „Abstieg“ vom Berg, andere fuhren mit der Bergbahn zurück nach Pertisau. Am Nachmittag wurde im Garten bei schönstem Herbstwetter gegrillt. „Die Schule Gottes“ wurde in der Abendandacht von Isolde gelehrt. Jeder Christ befindet sich in Gottes Schule und muss, wenn eine Lektion nicht verstanden oder umgesetzt wurde, die „Klasse“ noch einmal wiederholen. Sie forderte jeden auf, alle Tätigkeiten für Jesus zu tun – und zwar kompromisslos und konsequent.

Andacht auf dem Zwölferkopf
Andacht auf dem Zwölferkopf

Am Samstagmorgen stand das Thema „Ganzheitliche Wiederherstellung“ auf dem Programm. Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Leib – und das alles wird von Gott wiederhergestellt. Nach dem Mittagessen im Hotel stand der Nachmittag zur freien Verfügung, um langsam von Pertisau Abschied zu nehmen und noch einmal das herrliche Herbstwetter zu genießen. Den Abschluss des Tages bildete die Abendandacht mit dem Thema „Glauben ist Sehen“. Häufig wird erst dann geglaubt, nachdem ein Wunder geschehen ist. Aber Jesus glaubte – und dann erst geschah es. Genau so soll der Glaube eines jeden Christen sein. Anschließend beteten Daniel und Isolde für jeden, der Gebet wünschte.

Viele Teilnehmer gaben am Sonntag Zeugnis davon, was sie in den Tagen in Pertisau erlebt hatten. So wurde z. B. eine Allergie auf Bettfedern und Höhenangst, sowie Furcht vor dem Fahren mit der Seilbahn geheilt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten sich die Teilnehmer glücklich und entspannt auf den Nachhauseweg, um das Gehörte in die Tat umzusetzen.

 

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